Der Schulalltag steckt voller Überraschungen und Herausforderungen. Wer das Leben planen, kontrollieren und stets im Griff haben will, kommt spät ins Bett, muss morgens früh aufstehen und kann häufig nachts nicht mehr schlafen. Das Gedankenchaos und die Unruhe im Körper sind Zeichen für den Aufruhr im Nervensystem, den wir Stress nennen. Stresserleben ist subjektiv und situationsabhängig und führt dazu, dass wir angespannt, nervös, selbstkritisch und ängstlich werden. Um Stress zu vermeiden, versuchen wir die Auslöser in Schach zu halten, uns selbst zu beherrschen und unsere Reaktionen auf den Stress „professionell“ zu unterdrücken oder zu überspielen. Diese Strategien tragen häufig nicht dazu bei, dass wir entspannter und gelassener im Umgang mit Stress werden, denn was wir vermeiden, verfolgt uns und wir können schlechter damit umgehen. Bildlich gesprochen: Wir können nicht verhindern, dass sorgenvolle Gedanken über unseren Kopf fliegen, aber wir können dafür sorgen, dass sie kein Nest bauen.
Dieser Tag lädt dazu ein, durch verschiedene Entspannungsverfahren, theoretische Impulse und spielerisch-humorvolle Aktivitäten, den alten Programmen Kampf, Flucht, Erstarren und Helfersyndrom genauer auf die Spur zu kommen und trotz stressiger Gedanken und Gefühle innere Ruhe zu bewahren. Der Transfer in den Schulalltag rundet den Tag ab. Je nach Wunsch gibt es einen entspannteren und aktiveren Aufbau des Tages.
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