• Themenbereiche
  • Veranstaltungen
  • Über uns
  • Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit

    Wissenstransfer, Austausch und Weiterbildung

    Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) bietet verschiedene Formate für Weiterbildung, Austausch und Wissenstransfer an. Sie richten sich an Fachkräfte, Multiplikator*innen sowie kommunale Akteur*innen, die sich zu soziallagenbezogener Gesundheit (Gesundheitsförderung) informieren und weiterbilden möchten. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, gute Praxis sichtbar zu machen und den fachlichen Austausch zu fördern.

    Dialog Gesundheitliche Chancengleichheit

    Gesundheitliche Chancen sind ungleich verteilt. Armut, Diskriminierung oder andere Formen sozioökonomischer Benachteiligung beeinflussen die Gesundheit von Menschen und den Zugang zu gesundheitsfördernden Angeboten. Darüber möchten wir sprechen!

    Der Dialog Gesundheitliche Chancengleichheit stärkt den fachlichen Austausch zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein. Er verbindet wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse mit praxisnahen Beispielen und schafft Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsame Lösungsansätze.

    Jährlich wechselnde Schwerpunktthemen

    Jedes Jahr widmet sich der Dialog einem aktuellen Schwerpunktthema. Wissenschaftliche Impulse, Praxisbeispiele und der gemeinsame Austausch ermöglichen es, Zusammenhänge zu verstehen und Handlungsmöglichkeiten für die eigene Praxis mitzunehmen.

    Schwerpunktthema 2026: Armut und Gesundheit

    Armut ist einer der bedeutendsten sozialen Einflussfaktoren auf die Gesundheit. Der Dialog beleuchtet dieses Jahr die Zusammenhänge zwischen Armut und Gesundheit und zeigt Ansätze auf, wie gesundheitliche Chancengleichheit gestärkt werden kann.

    Schwerpunktthema 2027: Diskriminierung und Gesundheit

    Diskriminierung kann die Gesundheit nachhaltig beeinträchtigen und gesundheitliche Ungleichheiten verstärken. Der Dialog im Jahr 2027 zeigt auf, wie diskriminierungssensible Gesundheitsförderung gelingen kann und welche Handlungsmöglichkeiten Fachkräfte haben.

    Wissen vermitteln

    Jeder Dialog widmet sich jeweils einem aktuellen Schwerpunktthema und beleuchtet die Auswirkungen auf gesundheitliche Chancengleichheit. Ziel ist es, Zusammenhänge verständlich zu machen und einen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zu ermöglichen.

    • Fachwissen trifft Praxis: Wissenschaftliche Erkenntnisse werden mit Beispielen aus der Praxis verknüpft.
    • Sensibilisierung: Ursachen und Folgen gesundheitlicher Ungleichheit werden sichtbar gemacht.
    • Reflexion: Gemeinsam wird der Frage nachgegangen, wie gesundheitliche Ungleichheiten entstehen und wie diesen entgegengewirkt werden kann.
       

    Handlungssicherheit stärken

    Der Dialog unterstützt Akteur*innen dabei, Zusammenhänge zwischen Gesundheit und sozialer Gerechtigkeit besser zu verstehen und in ihrem Alltag zu berücksichtigen.

    Neben fachlichen Impulsen bietet das Format Raum für Austausch und Vernetzung. Erfahrungen werden geteilt, Praxisbeispiele vorgestellt und gemeinsam Ideen entwickelt, wie gesundheitliche Chancengleichheit in unterschiedlichen Arbeitsfeldern gestärkt werden kann.

    Der Dialog verbindet fachliche Weiterbildung mit praktischer Umsetzung und schafft so konkrete Anregungen für die tägliche Arbeit.

    Sie haben Themenwünsche oder praktische Erfahrungen, die Sie gern in einen Dialog einbringen möchten – senden Sie uns gerne eine E-Mail an: kgc-sh@remove-this.lvgfsh.de
     

    Good Practice-Kriterien – Gute Praxis in der Gesundheitsförderung

    Die Good Practice-Kriterien wurden 2003 vom Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erarbeitet und seither kontinuierlich weiterentwickelt. Sie bieten einen praxisnahen Orientierungsrahmen für die soziallagenbezogene Gesundheitsförderung und sensibilisieren für die besonderen Anforderungen sozioökonomisch benachteiligter Zielgruppen. Gleichzeitig fördern sie die Reflexion der eigenen Arbeit und regen dazu an, bewährte Projekte, Maßnahmen oder Initiativen weiterzuentwickeln oder neue Impulse zu setzen. Sie leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung und -sicherung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung.

    Für wen sind die Good Practice-Kriterien relevant?

    Sie richten sich insbesondere an alle (kommunalen) Fachkräfte, Multiplikator*innen und Interessierte, die in Praxiseinrichtungen, Institutionen, Verbänden (ehrenamtlich) tätig sind und sich für mehr gesundheitliche Chancengleichheit engagieren sowie ihre Arbeit systematisch reflektieren und weiterentwickeln möchten.

    Was macht gute Gesundheitsförderung aus?

    Die 12 Good Practice-Kriterien beschreiben zentrale Qualitätsmerkmale guter Praxis – von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Wirkung. Sie vermitteln ein einheitliches Verständnis darüber, was gute Gesundheitsförderung zur Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit ausmacht:

    Zielgruppenbezug | Konzeption | Setting-Ansatz | Empowerment | Partizipation | Niedrigschwellige Arbeitsweise | Multiplikator*innenkonzept | Nachhaltigkeit | Integriertes Handeln | Qualitätsmanagement | Dokumentation / Evaluation | Belege für Wirkungen und Kosten

    Detaillierte Informationen zu den jeweiligen Kriterien finden Sie in einer praxisnahen Handreichung (externer Link).

    Inspirierende Beispiele gelungener Gesundheitsförderung aus der Praxis können Sie in der Praxisdatenbank (externer Link) einsehen. Sie ist die größte bundesweite Übersicht über Angebote und Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention, die sich insbesondere an Menschen in schwieriger sozialer Lage richten.

    Downloads

    Broschüre: Kriterien guter Praxis in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung
    PDF herunterladen (2,3 MB, externer Link)

    Positionspapier zur Nutzung der Good Practice-Kriterien als Förderkriterien
    PDF herunterladen (532 KB, externer Link)

    Lernwerkstätten, Inhouse-Schulung und individuelle Beratung

    Die KGC Schleswig-Holstein begleitet Sie dabei, die Good Practice-Kriterien Schritt für Schritt in Ihre Arbeit zu integrieren. Ob in Lernwerkstätten, Inhouse-Schulungen oder individuellen Beratungen – wir zeigen Ihnen, wie sich theoretische Grundlagen in die Praxis übertragen lassen, für eine Gesundheitsförderung, die wirkt!

    Die „Lernwerkstatt Good Practice“ ist das Qualifizierungsangebot zur Vermittlung der Good Practice-Kriterien. In unseren Lernwerkstätten bieten wir Ihnen den Raum und die Möglichkeit, THEORETISCH Basiswissen zu erarbeiten, PRAKTISCH Erfahrungen auszutauschen und GUT Ihre Arbeit zu reflektieren und qualitätsorientiert weiterzuentwickeln.

    Wir bieten unsere Lernwerkstätten in verschiedenen Formaten an, um unterschiedliche Schwerpunkte abzudecken:

    • Basis-Lernwerkstatt: Der ideale Einstieg, um die 12 Good-Practice-Kriterien kennenzulernen. Im Austausch mit anderen Teilnehmenden reflektieren Sie Ihre eigene Arbeit und erhalten erste konkrete Impulse für Ihre Weiterentwicklung.
    • Vertiefungs-Lernwerkstatt: Hier stehen einzelne Kriterien oder spezifische Themenbereiche im Fokus. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Praxiserfahrungen intensiv zu vertiefen und gezielt an einzelnen Aspekten zu arbeiten. Voraussetzung hierfür ist die vorherige Teilnahme an einer Basis-Lernwerkstatt.


    Die Lernwerkstätten werden je nach Bedarf online oder in Präsenz angeboten, sollten Sie Interesse an einer Inhouse-Veranstaltung haben, sprechen Sie uns gerne an.

    Steckbrief – Good Practice-Lernwerkstätten
    PDF herunterladen (347 KB)

    Unsere Termine 2026

    • 23. September 2026 Basis-Lernwerkstatt
    • 09. Dezember 2026 Vertiefungs-Lernwerkstatt

    Kontakt

    Corinna Buschmann

    buschmann@lvgfsh.de
    0431 - 71 03 87 - 20

    Mareike Mattsson

    mattsson@lvgfsh.de
    0431 - 71 03 87 - 19

    Anna Stratmann

    stratmann@lvgfsh.de
    0431 - 71 03 87 - 13

    Dorothea Wilken-Nöldeke

    wilken-noeldeke@lvgfsh.de
    0431 - 71 03 87 - 23

    Links

    Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit

    zur Webseite (externer Link)

    Förderung

    Landesvereinigung für Gesundheitsförderung
    in Schleswig-Holstein e.V.

    Seekoppelweg 5a
    24113 Kiel
    Telefon: 0431 - 71 03 87 - 0
    Fax: 0431 - 71 03 87 - 29
    gesundheit@lvgfsh.de